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Date
26.11.2020
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Die Ablösung des Libors zeichnete sich seit 2011 ab
Nachdem 2011 Manipulationen am Euribor aufgedeckt wurden, manifestierte sich 2012 der Verdacht, dass über 20 Grossbanken weltweit seit Jahren ebenfalls den Libor bewusst manipuliert hatten. Der Libor bot aufgrund seiner Herleitung viel Potential für Manipulation: Die Grossbanken melden dafür die durchschnittlichen Zinssätze, für die sie bei anderen Institutionen Geld aufnehmen können. Dabei müssen die Banken keinerlei Sicherheiten hinterlegen und die tiefsten sowie die höchsten Zinssätze fliessen jeweils nicht in die Berechnung ein. Als Folge des Manipulations-Skandals erhielt der Saron (Swiss Average Rate Overnight) immer mehr an Bedeutung. Denn im Gegensatz zur Herleitung des Libors wird der Saron basierend auf tatsächlichen Transaktionen (Repo-Geschäften) berechnet, die mit Sicherheiten hinterlegt werden. Da der Libor nur noch bis Ende 2021 berechnet wird und der Saron als Leitzins für den Schweizer Währungsraum festgelegt wurde, stellen viele Anbieter seit Anfang 2020 ihr Hypothekargeschäft auf Saron um.
Die Umstellung führt zu Verunsicherungen bei Hypothekarkunden
Grundsätzlich betrifft die Umstellung nur Hypothekennehmer, die eine Geldmarkthypothek abgeschlossen haben. Die Festhypotheken sind von der Umstellung nicht betroffen. Viele Bankinstitute hatten ihre Geldmarkthypotheken jedoch bereits seit einiger Zeit auf eine Laufzeit bis Ende 2021 beschränkt oder Hypotheken mit dem Referenzzinssatz aus dem Libor komplett aus dem Angebot genommen. Die auf dem Libor basierenden Geldmarkthypotheken müssen bis Ende 2021 entweder auf in eine Hypothek mit dem Saron als Referenzzins oder auf eine Festhypothek umgewandelt werden.
Umstellungen in dieser Grössenordnung schüren meistens vor allem die Befürchtung, dass für die Kunden Nachtteile daraus erwachsen könnten. Auch bei der Ablösung des Libors durch den Saron ist das nicht anders. Dies sind die Bedenken:

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