Wir vermarkten digital.

Innovative Ideen und neue Ansätze zur erfolgreichen Vermarktung sind auch im Immobilienbusiness gefragt. Zu den klassischen Vermarktungstools und dem persönlichen Kontakt zu unserer Kundschaft ist die Digitalisierung gekommen – ein effizienter und zeitsparender Türöffner.

Lange Zeit hatte das Immobilien-Inserat seinen festen Platz in den Printmedien, bis es sich ab 2000 in den Online-Bereich verschob. Unterdessen haben sich webbasierte Immobilienplattformen als Vermittler institutionalisiert: Kauf- und Mietinteressenten haben heute über Handy, PC und Tablet rund um die Uhr Zugang zu den aktuellen Angeboten. Eine professionelle digitale Marketingstrategie ist darum in der Immobilienbranche unabdingbar.

Als Herzstück aller digital und analog zu verknüpfenden Kanäle muss die Makler-Webseite dem Nutzer ein attraktives Erlebnis bieten: von der einfachen und zielführenden Navigation über Interaktionsmöglichkeiten und starke Bilder bis hin zu relevanten Inhalten. Nicht nur Fakten sind gefragt, sondern auch Emotionen.

Mit Storytelling Emotionen wecken

Für Emotionen sorgen Softfacts, ob es um Grossprojekte, Einfamilienhäuser oder Wohnungen geht. So wird aus dem Gartensitzplatz eine Oase, in der man an warmen Sommerabenden in den Sonnenuntergang versinken und für einen Moment den Alltagsstress vergessen kann und aus der nüchternen 2-Zimmerwohnung in der Grossüberbauung eine attraktive Bleibe in multikultureller Nachbarschaft am Puls der Zeit. Storytelling als wichtiger Teil des Content-Marketing informiert, berät und überzeugt eingängig und emotionalisierend. Digitale Vermarktungskanäle wie Social Media verlangen nach ausgewogenen faktischen und emotionalen Geschichten, die die Vorstellungskraft des Betrachters zu stimulieren verstehen.  

Mit Virtual Home Staging Szenarien erproben 

Virtuelles Home Staging bietet dem Interessenten Einblick in ein Wohnobjekt. So kann er auf dem Handy, PC oder Tablet verschiedene Materialisierungs- und Einrichtungsszenarien durchspielen, Farben wählen sowie Bodenbeläge ausprobieren und erhält ein hochrealistisches Bild von einem Immobilienangebot. Nicht zuletzt ist Virtual Home Staging um einiges günstiger als z.B. eine leere oder veraltete Immobilie eigens für den Verkauf geschmacksvoll einzurichten.

 

 

Mit virtuellen Rundgängen Zeit sparen

Virtual Reality in Form von virtuellen Rundgängen hilft Interessenten und Maklern, zeitintensive Besichtigungen zu vermeiden. Erst wenn die auf einem solchen Rundgang erkundete Immobilie den Vorstellungen eines Interessenten genügt, wird er sie auch vor Ort sehen wollen. So schafft die Digitalisierung Instrumente, die die Immobilienvermarktung zielführend unterstützen, ohne den persönlichen Kontakt zwischen dem Interessenten und dem Makler zu gefährden.

Mit System gefunden werden

Eine Website muss aber nicht nur professionell aufgebaut, sondern auch in der digitalen Angebotsflut wahrgenommen werden. Interessenten müssen darum mit weiteren digitalen Massnahmen auf die Plattform geleitet werden.

Mit SEM von Google gesehen werden

Mit einem Anteil von gegen 95% aller Online-Suchmaschinen ist Google omnipräsent und auf vielen Startseiten fix installiert. So steigt die Mehrheit nicht mit einer direkten Adresse, sondern über Google ins Internet. Von Google gesehen zu werden ist deshalb überlebenswichtig und Suchmaschinenoptimierungen SEM (Search Engine Marketing) der eigenen Webseite sind unerlässlich, wenn man im Google-Ranking möglichst weit oben erscheinen will. Ein durchdachtes Keyword-Portfolio und relevanter Content sind also entscheidende Voraussetzungen, dass eine Makler- oder Projektwebseite weit oben gelistet ist.    

Mit Online-Banners die Zielgruppe treffen

Die Ansprache potenzieller Kunden durch Werbung ist eine Herausforderung. Denn ein NZZ-Leser ist nicht primär ein NZZ-Leser. Er ist vielleicht auch ein Yachtartikel-Leser oder ein Immobilien-Googler. Online-Werbebanners werden darum zusehends auf den digitalen Medienkonsum, den aktuellen Online-Aufenthaltsort oder lokalen Standort möglicher Konsumenten abgestimmt. Die heutige Targeting-Technik ermöglicht es, Zielgruppen zu eruieren und direkt anzusprechen. Wir steuern die direkte Ansprache hauptsächlich über folgende Massnahmen:  

Effektive Werbung: Programmatic Advertising  

Anders als bei eingekauften Werbeplatzierungen auf Webseiten erfolgt bei Programmatic Advertising der vollautomatische individualisierte Ein- und Verkauf von Werbefläche auf Premiumseiten in Echtzeit. Dabei werden auf Basis der vorliegenden Nutzerdaten auf das Zielpublikum zugeschnittene Werbebanners oder Werbespots innerhalb eines Netzwerkes geschaltet. Die Nutzerdaten stammen aus verschiedensten Big-Data-Quellen wie Internet und Mobiltelefonie, Finanzindustrie, Energiewirtschaft, Gesundheitswesen und Verkehr sowie aus sozialen Medien, Kredit- und Kundenkarten, Smart-Metering-Systemen und mehr.

Werbung, die interessiert: Behavioral Targeting  

Behavioral Targeting beschreibt Zielgruppen themenspezifisch und nutzt die Kriterien, um Botschaften an Nutzer zu übermitteln, die sich bereits mit einem Thema beschäftigt haben. Aufgrund besuchter Webseiten oder Suchmaschinenabfragen werden Interessengebiete erkannt. Sucht nun ein User im Netz nach Immobilienangeboten, werden ihm gezielt Ginesta-Werbebanner angezeigt. Von Behavioral Targeting profitieren beide Seiten: Anbieter steigern die Effizienz ihrer Werbeschaltungen, Internetnutzer erhalten die gewünschten Angebote.

Regionale Zielgruppe ansprechen: Geotargeting

Geotargeting meint die Streuung von Werbung nach geografischen Merkmalen, etwa die Konzentration auf Kantone, Städte oder Postleitzahl-Gebiete. Damit werden regional definierte Zielgruppen angesprochen; die geografische Nähe der Nutzer zum Anbieter ist hier in der Regel Schlüsselkriterium. In Verbindung mit mobilen Endgeräten unter der Zustimmung des Nutzers zur Verwendung der Standortinformationen ist eine noch exaktere regionale Platzierung von Werbung möglich.

Werbung taucht immer wieder auf: Retargeting

Haben Sie sich auch schon gewundert, dass Sie im Netz immer wieder mit Werbeanzeigen an ein Kleidungsstück erinnert werden, das Sie sich bei einem Onlineshop angeschaut haben? Das nennt man Remarketing bzw. Retargeting: ein Verfolgungsverfahren, bei dem Besucher einer Webseite markiert und auf anderen Webseiten mit gezielter wiederholter Werbung neu angesprochen werden. Retargeting dient uns, einen Nutzer, der bereits ein Interesse für eine bestimmte Immobilie gezeigt hat, erneut auf sie aufmerksam zu machen.   

Analog und digital beweglich bleiben!

Die Digitalisierung hat die Immobilienbranche tiefgreifend verändert. Angebot und Nachfrage finden gezielter und sicherer zueinander. Gleichzeitig wird die rasante digitale Entwicklung das Bedürfnis nach dem physischen Erleben einer Immobilie niemals verdrängen können. Denn ein Immobilienkauf ist ein grosses Investment, das nachhaltig passen soll und darum nicht nur digitale, sondern auch reale Entscheidungsgrundlagen braucht. So dient die digitale Vermarktung als Türöffner, dank dem der Immobiliensuchende und wir Makler wertvolle Zeit gewinnen, die uns erlaubt, unsere Kunden in Beratungsprozesses intensiver zu betreuen. Auf unbewegliche Güter spezialisiert sind wir als Maklerunternehmer höchst beweglich und antizipieren die Entwicklungen des Marktes – digital und real.

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